Parodontitis vorbeugen

Die Entzündung eines Zahnhalteapparats ist nahezu immer eine unmittelbare Folge von mangelnder Mundhygiene. Unterschiedliche Faktoren wie starkes Rauchen oder Diabetes können das Fortschreiten der Erkrankung unterstützen, keineswegs jedoch als alleiniger Aspekt auslösen. Hieraus folgt, dass sorgfältiges Zähneputzen die wichtigste Vorbeugungsmaßnahme gegen Paradontitis ist. Deswegen ist es wichtig, zumindest zwei Mal am Tag jeweils zwischen zwei und drei Minuten die Zähne zu putzen.

Was beim Zähneputzen zu beachten ist

Beim Putzen sollte man auf die hinteren, sehr schwer erreichbaren Partien achten. Der schädliche Zahnbelag, auch Plaque genannt, bildet hier gerne für verschiedene Bakterien einen Nährboden, welche das Zahnfleisch mit ihren Stoffwechselprodukten Stück für Stück angreifen. Am besten, die Zähne werden jeweils eine halbe Stunde nach dem Frühstück und Abendessen geputzt. Selbst nach der Mittagsmahlzeit ist eine Pflege ratsam, wohl jedoch für zahlreiche Personen im Arbeitsalltag fast nicht unterzubringen.

Zahnseide und Interdentalbürsten helfen zusätzlich

Letztlich erreicht auch das sorgfältigste Zähneputzen keineswegs alle Ecken im Mund. Deswegen sollten ebenso Zahnseide und Interdentalbürsten verwendet werden, um die engen Zahnzwischenräume zu pflegen. Damit man schmerzhafte Parodontitis gar nicht aufkommen lassen kann, ist es wichtig, außerdem antibakterielle Mundspülungen einzusetzen.

Auch eine professionelle Zahnreinigung hilft

Bei der Vorbeugung ist auch eine professionelle Zahnreinigung hilfreich, die Zahnärzte bis zu zwei Mal im Jahr empfehlen. Jedoch wird diese Maßnahme keineswegs von den gesetzlichen Krankenkassen übernommen und ist daher privat zu bezahlen. Unabhängig hiervon sollte man zumindest jedes Jahr zu der routinemäßigen Vorsorgeuntersuchung gehen. Der Zahnarzt wirft bei dieser einen genauen Blick auf diese Stärke der Zahntaschen. Zudem beseitigt er eventuell vorhandenen Zahnstein, der im Mund das Bakterienwachstum fördert.
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