Zahnärztliche Regelversorgung – was versteht man darunter?

Gesetzlich Krankenversicherte erhalten seit Anfang 2005 wenn es um Zahnersatz geht eine Regelversorgung, wenn Zahnersatz oder eine Zahnbehandlung nötig werden. Das bedeutet, dass nur noch ein gewisser Anteil durch die GKV gezahlt wird.

Wie hoch ist die Leistung?

Die Regelleistung durch die Krankenkasse beträgt 50 Prozent. Die Regelleistung entspricht dabei der Art Zahnersatz, die den Zweck erfüllen muss, dass sie wirtschaftlich und ausreichend ist, um den Schaden am Zahn zu beheben. Die Ästhetik spielt dabei keine Rolle. Wenn Sie eine höherwertige Versorgung wünschen, müssen Sie dies aus der eigenen Tasche bezahlen. Informationen über die Möglichkeiten einer Regelversorgung finden Sie auf der Webseite alex1-berlin.de.

Regelversorgung – welcher Art?

Wenn Sie einen kaputten Zahn haben, gibt es mehrere Möglichkeiten. Ist es möglich über den rundgeschliffenen Zahn eine Brücke zu legen, handelt es sich nach der Regelversorgung nach um eine NEM-Brücke (Nicht-Edelmetall Brücke). Diese ist metallfarbig und kann durch den Speichel im Mund korrosionsanfällig sein. Verblendungen bezuschusst die Gesetzliche Krankenversicherung zwar auch. Die Regelversorgung sieht allerdings hier Verblendgrenzen vor. Im Oberkiefer liegt diese bis Zahn Nr.5 für die Frontseite. Die Rückseite wird nicht verblendet. Die Regelversorgung sieht also nur eine Teilverblendung vor. Im Unterkiefer liegt die Verblendgrenze bis Zahn 4.

Regelversorgung für Zahnbehandlungen

Eine Regelversorgung gibt es auch bei Zahnbehandlungen. Doch nur in gewissen Teilen.
Die Regelversorgung für eine Parodontosebehandlung geht nur bis zu einer Taschentiefe bis 3,5 mm. Der Einsatz eines Laser-Mikroskops wird im Rahmen dieser Behandlung nicht von der GKV übernommen im Rahmen der Regelversorgung. Und Wurzelbehandlungen werden von der Krankenkasse nicht bezahlt, wenn für den Zahn eine schlecht Prognose besteht bzw. der Zahn bereits schon zweimal wurzelbehandelt wurde.
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